Stakeholder in Gebirgsdestinationen werden heutzutage mit gemeinsamen Herausforderungen konfrontiert: Klimawandel, demographischer Wandel, Mangel an Wohnraum, veränderte Gästebedürfnisse. Destinationen müssen mit diesen Herausforderungen zurechtkommen, oft ohne auf erfahrungsbasierte Handlungsempfehlungen zurückgreifen zu können.
Das Projekt TranStat möchte dabei helfen, gemeinsam entwickelte Vorgehensweisen für den Übergang zu nachhaltigen Gebirgsdestinationen – Skigebieten und ihrem Siedlungsraum – in der Praxis umzusetzen. Auf der Grundlage eines partizipativen und integrativen Ansatzes strebt TranStat die Ausarbeitung von Szenarien und gemeinsam entwickelten Vorgehensweisen an, mit denen auf die festgestellten Herausforderungen in den Gebirgsdestinationen reagiert werden kann. Die Schwierigkeit besteht darin, neue Modelle wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Entwicklung zu fördern, um eine lebenswerte und nachhaltige Zukunft im Alpenraum sicherzustellen. TranStat befasst sich mit diesem übergreifenden Thema durch die Schaffung eines physischen und digitalen Netzwerks von Gebirgsdestinationen, die sich im Wandel befinden, um Wissen und Erfahrungen für die Zukunft auszutauschen.
Partner:
- National Research Institute for Agriculture, Food and Environment (FR) (lead partner)
- University of Grenoble Alps (FR)
- Regional Council of Auvergne-Rhône-Alpes (FR)
- University of Milan (IT)
- Lombardy Region (IT)
- Austrian Academy of Sciences (AT)
- alpS Gmbh (AT)
- ecoplus Alpin (AT)
- Research Centre of the Slovenian Academy of Sciences and Arts (SI)
- Development Agency for Upper Gorenjska (SI)
- University of Applied Sciences of the Grisons (CH)